Über die Wichtigkeit des Muts als eine Qualität sowohl der Imame als auch der Mujtahids vom 18.08.2013

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Über die Wichtigkeit des Muts als eine Qualität sowohl der Imame als auch der Mujtahids vom 18.08.2013

2013 / 08 / 24

Scheich Yasser al-Habib lieferte am Samstag den 18.August 2013 eine kurze Rede an seine Audienz in der Mohsen Moschee als Teil einer Serie von Vorträgen über die Qualitäten der Imame, welche auch ein Maßstab sein sollten wie man den Besten in einer Gesellschaft feststellen kann um sie zu leiten. In seiner Rede sprach Scheich al-Habib über den Mut und seine Wichtigkeit nicht nur zu zeigen wie man andere führt sondern auch für jene die Vorbilder suchen um ihre eigenen Ziele im Leben und der Religion verwirklichen wollen.

Scheich Yasser al-Habib errinerte daran wie der Prophet und die Imame (Friede sei mit ihnen) in den Hadeethsammlungen oft als die mutigsten unter den Gläubigen beschrieben wurden. Die Frage jedoch ist warum dies so oft von den Hadeethsammlern betont wurde, besonders da viele die neben den Ahl ul-Bayt (Friede sei mit ihnen) kämpften ähnlichen Mut bewiesen.

Scheich Yasser al-Habib erklärte, daß sowohl der Prophet und die Imame die mutigsten in der Gesellschaft sein mußten um als Quelle der Rechtleitung in Zeiten in denen der Islam immer noch ein junger Glauben war zu agieren. Die Gefahr, daß die Araber zu ihren vor-islamischen Praktiken zurückkehrten und die Unwahrscheinlichkeit daß die götzenanbetenden Herrscher ihre Macht den neuen Muslimen überlassen würden, ohne versuchen im neuen Gewand (wie heute in der Politik der arabischen Welt zu beobachten) wieder als Munafiqeen an die Macht zu kommen war gewaltig. Angesichts solcher interner Opposition und Gefahren konnten es sich die Ahl ul-Bayt (Friede sei mit ihnen) nicht leisten irgendeine Schwäche oder Angst zu zeigen, da dies sich auf ihre treuen Gefährten hätte auswirken können und Zweifel an der Nachricht des reinen Islam hätte aufkommen lassen was ein Ende des Glaubens hätte sein können.

Die Hadeethsammlungen Al-Hillis erzählen oft daß der Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm und seiner reinen Familie) aufgrund seines Mutes ausgesucht wurde um Prophet zu sein, gleich gefolgt von Imam Ali (Friede sei mit ihm) welcher der erste Imam sein sollte. Den Mut den Imam Ali (Friede sei mit ihm) sowohl zu Lebzeiten des Propheten als auch danach bewies veranlaßte die Araber all ihre vorigen Vorbilder für Mut zu vergessen. Dies geschah in jenem Ausmaß daß sie nicht nur damit angaben und sich rühmten mit oder gegen ihnen gekämpft zu haben, falls sie das letztere überlebten, sondern auch lediglich ihm für einen kurzen Moment gegenüber gestanden zu sein.

Keiner wagte es Imam Ali (Friede sei mit ihm) zu bekämpfen sobald sich sein Ruf als Kämpfer an das was er glaubte verbreitete. Scheich Yasser al-Habib beschrieb ihn als jemanden den es unmöglich war einzuschüchtern, und als Beisliel für jene diente die bis heute für Gerechtigkeit kämpfen diente. Er konnte nur dadurch besiegt werden indem man ihm überwältigte als er im Gedanken beim Beten zu seinen Herrn versunken war, wie es auch bei dem Attentat an seiner Person während des Gebets und bei einem Angriff von hinten geschah. Und anstatt daß er seinen Emotionen nachgab als er nach dem Anschlag noch kurze Zeit am Leben war und sein Kopf vom Schwerthieb des Attentäters blutete, verbat der Imam seine sofortige Hinrichtung sodaß dieser Zeit hatte über seine Schandtat nachzudenken. Nur der mutigste konnte diese Haltung bewahren, was ihm zu einer Quelle der Rechtleitung sogar für jene war, die ihm feindlich gesinnt waren, was bestätigt daß er ein Führer für alle Menschen war, für jedes Individuum.

Genauso verlangte Scheich Yasser al-Habib, daß jeder der heute behauptet ein Anführer zu sein ähnlichen Mut beweisen muß um nicht nur als Beispiel für andere zu dienen, aber auch um seine Gefolgschaft vor oppositionellen Gruppen und Anführer zu beschützen. Welchen Zweck erfüllt ein Mujtahid der flüchtet sobald sich eine Gefahr nähert, und er dann sein Gefolgsleute im Stich läßt? Der Mut eines Führers sollte ein Maßstab für seine Eignung als Leiter sein. Wenn er nict gewillt ist für das woran er glaubt sich einer Gefahr gegenüberzustellen, wie kann er es von jemand anderen verlangen? Die Geschichte hat des öfteren bewiesen, daß die Ziele von Feiglingen schnell in Vergessenheit gerieten, und daß gleiche würde auch heute dem reinen Islam passieren wenn seine Anführer nicht besonderen Mutes wären.

Mut sollte einer der Kernwerte eines Führers sein wenn er sich erwartet, daß ihm irgendwer folgen sollte. Die Geschichte hat auch oft bewiesen wie die Angst sich von den oberen Anführerschichten zu den unteren Gefolgschaftsschichten durcharbeitete. Feigheit wirke sich nicht nur negativ auf Menschen aus, sondern auch auf den Ruf der Ideen und der Ideologie welche sie representieren. Und wie sollte irgendjemand wie ein Nicht-Muslim Sympathien für einen Glauben finden wenn dessen Gelehrten ständig ihre Meinung ändern sobald sie einer Herusforderung konfrontiert werden? Warum sollte ein Barki Schiite werden wenn dieser ständig von schiitischen Muslimen über ihren Glauben verwirrt wird? Wie kann er oder sie einem Glauben beitreten, bei dem man nie klar herausfinden kann wofür er steht?

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