Die Tragödie des Kaufs und Verkaufs Imam Hussains (Friede sei mit ihm) für politische und weltliche Zwecke.

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Die Tragödie des Kaufs und Verkaufs Imam Hussains (Friede sei mit ihm) für politische und weltliche Zwecke.

2013 / 11 / 13

Folgendes ist eine kurze Zusammenfassung einer Rede des Scheich Yasser al-Habib über den Mißbrauch die Person des Imam Hussain (Friede sei mit ihm) für politische und eigene Zwecke.

Am 8 November 2013 setzte Scheich Yasser al-Habib (Möge Allah ihn beschützen) seine Serie darüber wie die Geschichte des Imam Hussain (Friede sei mit ihm) von bestimmten Führern mißbraucht wurde um persönliche Ideen durchzusetzen fort, und wie wir uns heute gegen sie schützen können um nicht selber irregeführt zu werden. Imam Hussain (Friede sei mit ihm) ist eine Prüfung für uns, da wir uns fragen müßen ob wir seinen Lehren wie sie von seinen Geflogsleuten und der Ahl ul-Bayt (Friede sei mit ihnen) festgehalten wurden treu bleiben, oder ob wir unsere Intelligenz jenen unterwefen wollen die seinen Kampf für politische und persönliche Zwecke mißbrauchen?

Es gibt heute viele Mißverständnisse darüber wofür Imam Hussain (Friede sei mit ihm) und seine Gefolgschaft kämpften. Diese Irrlehren brachten in die Geschichte der Tragödie von Karbala hauptsächlich von den Irfanis und Sufis propagierten Außerungen ein die er nie machte, welche dann seine Nachricht verdünnten und veränderten. Oft wurden diese Behauptungen aus Unwissenheit darüber was die Nachricht des Imams wirklich bedeutet angenommen, so um die Leere zu füllen fanden diese Ideen ihren Weg in den schiitischen Islam anstatt daß Leute einfach still hielten wenn sie etwas nicht verstanden. Im Verlauf der Geschichte wucherten die Ideen der Leute was die Botschaft von Karbala sein könnte über alle Proportionen, was wiederum Zweifel in den Köpfen verursachte und einige veranlaßte den schiitischen Islam aus totaler Verwirrung zu verlassen.

Scheich Yasser al-Habib erklärte weiters daß die Heldentat des Imam Hussain (Friede sei mit ihm) lediglich auf emotionaler Basis verstanden wird, ohne Wissen über die wahren Erzahlungen seiner Gefolgsleute oder der Ahl ul-Bayt (Friede sei mit ihnen). Das ist nicht nur ein heutiges Phänomen, denn es wird auch in der Geschichte festgehalten wie unverzüglich nach dem Märtyrertod des Imams manche behaupteten es gebe krasse Unterschiede zwischen Imam Hussain und Imam Hassan (Friede sei mit ihnen) und Widersprüche wie man mit einem Tyrannen umgehen soll. Dies ging bis dahin, daß manche sagen einer der beiden mußte im Irrtum sein!

Sie fragten sich wenn Imam Hassan (Friede sei mit ihm) Recht hatte nicht gegen Muawiya Krieg zu führen, wie dann der Aufstand Imam Hussains (Friede sei mit ihm) gegen Yazid rechtmäßig sein konnte. Sie zogen aber die Möglichkeit nicht in Betracht, daß Imam Hassan (Friede sei mit ihm) genau das gleiche wie Imam Hussain (Friede sei mit ihm) getan haben könnte da die religion des Islam zu Zeiten des Yazid am meisten der Gefahr ausgesetzt war.

Heute existiert diese Gefahr nicht mehr in der gleichen Form und besonders im Westen genießen wir die Freiheit die wahren Lehren der Ahl ul-Bayt (Friede sei mit ihnen) zu propagieren. Es gibt jedoch bestimmte Leute welche die Person des Imam Hussain (Friede sei mit ihm) für politische Ziele mißbrauchen indem sie behaupten genau wie er zu handeln und gegen einen Feind zu kämpfen auch wenn der Islam nicht der damaligen Gefahren ausgesetzt ist. Dadurch entführen sie die Nachricht des Islams und Karbalas um die Emotionen anderer zu kontrollieren was die schiitische Gemeinschaft spaltet während sie die Barkis verzweifelt um Einheit anflehen!

Dies geht bis zu dem Ausmaß daß von den Bakris zweifelthafte Personen wie Aischa von manchen Schiiten als „Mutter der Gläubigen“ akzeptiert werden weil laut jenen die von Sufis und Irfanis beeinflußt werden die Imame immer respektvoll und gesittet über alle gesprochen haben sollen. Würden die Imame das gleiche auch bezüglich Tyrannen und Mörder getan haben? Genauso wie die Imame sich von den Korrupten distanzierten und sie verfluchten müßen wir heute das gleiche tun und vor jenen in Acht nehmen welche die Nachricht des Imam Hussain (Friede sei mit ihm) mißbrauchen um Tausende von Schiiten in den Tod zu schicken, für Schlachten die wenig damit zu tun haben den Islam zu retten sondern eher mehr um regionale geo-politische Interessen zu sichern.

Genauso wie damals die Leute in Kufa handeln viele Schiiten heute in einer Art und Weise welche die Imame töten würde. Imam Hussain (Friede sei mit ihm) wollte den Islam vor den Ummayaden, welche die Religion von innen vernichten wollten, retten und es ist heute genauso Plicht für uns den Glauben zu retten wenn dieser in Gefahr ist, und von den politischen Interessen eines anderen klar zu unterscheiden. Niemand kann behaupten hundertprozentig auf dem Pfad des Imam Hussain (Friede sei mit ihm) zu sein, sonst würde man selber unfehlbar sein, aber zumindestens sollten wir versuchen seinem Pfad des Kampfes für den Islam näher zu sein, ohne daß seine Heldentaten für das Erringen weltlicher Ziele, welche nicht anhalten, mißverstanden und mißbraucht werden.

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