Wie gewann Imam Ridha (Friede sei mit ihm) in der Debatte gegen den Anführer der Christen?

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Wie gewann Imam Ridha (Friede sei mit ihm) in der Debatte gegen den Anführer der Christen?

2010 / 08 / 23

Als Imam Ridha (Friede sei mit ihm) nach Persien kam, versuchte der abbasidische Herrscher Ma’moon ihn in Verlegenheit zu bringen, um seine Popularität unter dem Volk zu reduzieren. Er versammelte die Führer der verschiedenen Religionen und Sekten und bat sie an einer Debatte gegen den Imam teilzunehmen, und übte Druck auf sie aus ihn zu besiegen. Er dachte der Imam würde keine Antwortenauf deren Fragen haben, und daß er ihnen allen nicht standhalten könnte, da er nichts anderes war als ein spiritueller Mann war, ein Beter und ein Asket.

Ma’moon berücksichtigte nicht, daß Al Ibn Musa Al-Ridha (Friede sei mit ihm) ein unfehlbarer Imam war der Inspiration vom Paradies erhielt und Gottes Beweis auf Erden war. War es daher möglich ihn zu besiegen?

Die Debatte begann mitten unter einer Massenversammlung in einer der Paläste des Ma’moon in der iranischen Stadt Mery und dauerte für einige Tage lang an. Ma’moon wurde durch den klaren Sieg des Imams in diesen Debatten ständig zorniger, da die Popularität des Imams immer mehr im unvergleichlichen Maße anstieg. Die religiösen Führer die zur Debatte antraten waren:

1. Der Anführer der Christen.
2. Der Anführer der Juden.
3. Der Anführer der Sabäer.
4. Der Anführer der Zoroastrier.
5. Der Anführer der Atheisten.

Unter diesen waren andere Anführer und eine Gruppe der amtsältesten Mitglieder des Glaubens. Es war bewundernswert wie der Imam (Friede sei mit ihm) sie im Diskurs verwickelte indem er ihre eigenen Schriften und Bücher verwendete. Es stellte sich heraus, daß er mehr über den Inhalt ihrer Bücher und woran sie glaubten wusste. Er diskutierte mit rationalen Argumenten bis er jede dieser Religionen und Glaubensrichtungen als falsch bewies und deren Vertreter zum Rückzug zwang.

Bevor der Imam sich zur Debattenhalle begab, führte er die rituelle Waschung (Wudhu) durch, gefolgt von dhikr (Errinnerung) des allmächigen Gottes bis er die Halle erreichte. Die erste Gruppe der er gegenüberstand waren die Christen die durch die amtsältesten Katholiken (Partiarch) in Persien vertreten wurden.

Die Geschichte bezeugt, daß als der Imam die Halle erreichte, Ma’moon und alle anwesenden aus Respekt vor ihm aufstanden. Ma’moon wandte sich zum christlichen Patriarchen und sagte du ihm, „Katholiken, dies ist mein Vetter Ali Ibn Musa Ibn Ja’far, der ein Nachfahre Fatimas, der Tochter unseres Propheten und ein Nachfahre des Ali Ibn Abi Talib (Allahs Segen sei mit ihnen) ist. Ich ersuche Sie mit ihm in einer fairen Art und Weise sprechen.

Die Katholiken antworteten, “Anführer der Gläubigen, wie soll ich an jemandem Glauben der auf ein Buch vertraut welches ich ablehne, und einem Prophet folgt, an dem ich nicht glaube? Al-Ridha (Friede sei mit ihm) sagte zu ihm, „Sind sie damit einvertanden, daß wir ihre Evangelien als Diskussionsgrundlage verwenden?“ Der Katholik antwortete: „Kann ich das ablehnen was die Evangelien sagen? Gut, ich schwöre bei Gott, daß ich alles zugebe, egal ob es mir gefällt oder nicht.“

Der katholische Anführer sagte, “Was sagen sie über das Prophetentum des Jesus (Friede sei mit ihm) und seiner Schriften? Lehnen sie einen Teil davon ab? Al-Ridha (Friede sei mit ihm) sagte, „Ich erkenne das Prophetentum des Jesus, seine Schriften und der frohen Botschaft die er seiner Gemeinschaft brachte, an. Weiter folge ich keinen Jesus der nicht das Prophetentum des Mohammad (Der Frieden und Segen Allahs sei mit ihm und seiner aufrechten Familie) und seine Schriften anerkannte und der nicht frohe Botschaften zu seiner Gemeinschaft über ihn brachte.

Der Katholikos sagte, “Ist es nicht wahr, daß sie durch zwei Zeugen zu überzeugen sind, ohne daß Zweifel bestehen?“ Er sagte, „Ja“. Er sagte: “So rufen sie zwei Zeugen welche die Christen nicht ablehnen, von außerhalb ihrer Glaubensgruppe, zum Prophetentum des Mohammad, und verlangen sie das gleiche von unserer Glaubensgruppe. Al-Ridha (Friede sei mit ihm) sagte, „Jetzt haben sie Fairness zu dem Gespräch gebracht.

Der Katholikos antwortete, “Wer ist dieser aufrechte Zeuge? Sagen sie uns seinen Namen.“ Er sagte, „Was sagen sie über John den Dailamiten? Er sagte, „Bravo, Bravo! Sie haben die am meisten von Jesus geliebte Person erwähnt.“ Der Imam sagte, “Ich schwöre, sagen die Evangelien nicht, daß Johannes sagte: “Christus erzählte mir von der Religion des Muhammad dem Araber und überbrachte mir die frohe Botschaft über ihm. Er sagte, daß er nach ihm kommen würde. Ich überbrachte die frohe Botschaft an die Aposteln und sie glaubten ihm.“

Der Katholikus sagte, “Johannes sagte dies im Auftrag Christus und er überbrachte die frohe Botschaft über das Prophetentum eines Mannes und über seine Familie und seinen Beerber und sagte uns weder wann dies sein würde noch den Namen seines Volkes.“ Al-Ridha (Friede sei mit ihm) sagte, „Wenn wir jemandem bringen, der die Evangelien rezitiert und dieser leißt den Hinweis auf Mohammad, seine Familie und seine Leute, würden sie es glauben?“ Er sagte, „Allerdings.“

Al-Ridha sagte (Friede sei mit ihm) zu Qustas dem Byzantiner, “Wie gut haben sie das dritte Buch der Evangelien auswendig gelernt?“ Er sagte: „So gut wie gut ich es kenne!“ Dann wandte es sich zu dem Anführer der Juden und sagte zu ihm, „Lesen sie das Evangelium nicht?“ Er sagte „Ja, bei meinem Leben.“ Er sagte, „Nimm das dritte Buch. Wenn dort der Name des Mohammad und seiner aufrechten Famile und seiner Leute erwähnt wird, dann bezeuge dies, und wenn dies nicht erwähnt wird, dann nicht.

Dann rezitierte er das dritte Buch bis er kurz vor jener Stelle gelangte in welcher der Prophet (Allahs Frieden und Segen sei mit ihm und seiner aufrechten Familie) erwähnt wird und pausierte. Dann sagte er, „Christ. Ich frage dich bei Christus und seiner Mutter, ob du verstehst, daß ich die Evangelien kenne?“ Er sagte, „Ja“. Dann lies er den Hinweis auf Muhammad, seiner Familie und seine Leute rezitiert werden.

Daraufhin sagte er: „Was sagst du, Christ? Dies ist was Jesus, der Sohn der Maria sagte. Wenn du das was die Evangelien sagen ablehnst, dann lehnst du auch Moses und Jesus (Friede sei mit ihnen) ab, und wenn du diesen Hinweis ablehnst, dann mußt du umgebracht werden weil du ein Ungläubiger an deinem Herren, seinem Propheten und seinen Schriften geworden bist.“ Der Katholikos sagte, „Ich lehne das nicht ab, was mir in den Evangelien klar geworden ist, und ich bestätige es.

Al-Ridha (Friede sei mit ihm) sagte, “Seid Zeugen zu dieser Bestätigung.“ (Dies bedeutet, daß die Version des heiligen Buches welches zur Zeit in Iran vorhanden war, klar auf dem Propheten und seine Familie hinwies).

Dann sagte der Imam (Friede sei mit ihm), „Katholikos, frag was du willst.“ Dieser sagte: „Erzähl mir von Jesus und seinen Aposteln. Wie viele waren sie? Und was ist mit dem Biblischen Gelehrten…Wie viele waren sie? Al-Ridha sagte, „Sie haben jemandem getroffen der weiss. Was den Gelehrten betrifft, so waren sie zwölf und der beste und am meisten gelehrte von ihnen war Lukas.

Die christlichen Gelehrten waren insgesamt drei – Johannes der Alte, Johannes von Circesium und Johannes, der Daylamite. Er bestätige auch die Erwähnung des Propheten und seiner aufrechten Familie und auch daß Jesus Leute und die Söhne Israels die frohe Botschaft überbrachten.

Dann sagte der Imam (Friede sei mit ihm): „Christ, ich schwöre bei Allah, daß wir an Jesus glauben, der an Muhammad (Allahs Frieden und Segen sei mit ihm und seiner Familie) glaubte. Wir haben nichts gegen ihn ausser seiner Schwächen und wie wenig er fastete und betete!“

Darauf sagte der Katholikos: „Bei Gott, sie haben ihr Argument untergraben und ihre Position geschwächt, und dabei dachte ich sie wären der am meisten gelernte im Islam!“ Al-Ridha (Friede sei mit ihm) fragte: „Wieso das?“ Der Katholikos antwortete:“ Indem Sie sagen, daß Jesus schwach war und selten fastete und betete. In Wirklichkeit unterbrach Jesus sein fasten nicht ein einziges mal, blieb in der Nacht auf, fastete sein Leben lang und betete die ganze Nacht.“

Al-Ridha (Friede sei mit ihm) sagte: „Für wen sollte er fasten, und für wen sollte er beten?“ Der Katholikos blieb schweigend. Diese Reaktion war natürlich, da er durch die Frage bloßgestellt wurde. Zuvor bestätigte er, daß Jesus betete und fastete und daher würde er einen Gott haben zu dem er betete und für dem er fastete.

In Anbetracht der Tatsache, daß Christen glauben, daß Jesus (Friede sei mit ihm) Gott und der Sohn Gottes ist, für wen sollte er dann fasten und wen anbeten? Al-Ridha (Friede sei mit ihm) fragte: „Warum lehnen sie ab, daß Jesus die Toten nur mit der Erlaubnis Gottes zum Leben auferwecken würde.

Der Katholikos sagte: „Ich lehne dies ab, da wer auch immer die Toten wieder auferweckt und die Blinden und die Leprakranken heilt der Herr ist, und es verdient angebetet zu werden.“ Al-Ridha (Friede sei mit ihm) sagte: „Elisha tat das gleiche wie Jesus –er ging auf Wasser, weckte die Toten und heilte die Blinden und Leprakranken, aber seine Leute hielten ihn nicht für einen Gott. Ezekiel der Prophet tat das gleiche wie Jesus (Friede sei mit ihnen allen) und weckte fünfunddreissig Tausend Tote nach ihrem Tod.“

Dann wandte er sich zu dem Anführer der Juden, und sagte zu ihm: “Finden sie in der Torah jene unter den jungen Israeliten die Nebuchadnezzar von den jungen Israelitischen gefangenen heraussuchte, als er das Haus der Heiligkeit (Jerusalem) angriff? Dann ging er mit ihnen nach Babylon und Gott der allmächtige sandte ihm zu ihnen um sie von den Toten zu wecken? Dies ist in der Torah und kein anderer außer ein Ungläubibger unter ihnen würde dies ablehnen.“ Wir haben die gehört und wir wissen es.“

Er sagte, “Sie sprechen die Wahrheit.” Dann sagte er: „Dann, Jude, wenden sie sich der Torah zu.“ Al-Ridha rezitierte aus der Torah. Der Jude schwankte vor und rückwärts aufgrund der Rezitation und zeigte seine Verwunderung. Dann wandte er sich zum Christen und sagte: „Christ, sind diese Leute vor Jesus oder nach Jesus gekommen?“ Er antwortete mit „Sie kamen bevor ihm.“

Al-Ridha (Friede sei mit ihm) sagte, Die Quraysch versammelten sich vor dem Propheten Allahs und verlangten von ihm die Toten wiederzuerwecken. Er schickte Ali ibn Abi Talib (Friede sei mit ihm) und sagte: „Geh zum Friedhof und rufe mit deiner lautesten Stimme die Namen jener nach denen sie fragen, und sage: Muhammad, der Gesandte Allahs, sagt zu Euch, „Steht auf mit der Hilfe Gottes, dem Kraftvollen und Mächtigen.“

Sie stiegen auf, den Staub von ihren Köpfen schüttelnd. Die Quraysch gingen zu ihnen und fragten sie wie es ihnen ginge. Sie sagten dann, daß Muhammad als Prophet geschickt wurde und fügten hinzu, daß sie ihn gerne sehen und glauben würden. Er heilte die Blinden, Lepra und Geisteskranken, und das Vieh, Vögel, Jinn und Schaytane sprachen mit ihm. Wir haben ihn nicht als Herrn anstatt Allah genommen.“

Als sie Jesus als Herrn annahmen, hätten sie auch Elischa oder Ezekiel als Herrn annehmen können, weil sie etwas ähnliches wie Jesus taten indem sie die Toten wiedererweckten. Eine gottesfürchtige Gemeinschaft flüchtete von ihren Ländern. Sie waren Tausende an der Anzahl. Sie fürchteten den Tod und Allah tötete sie in einer einzigen Stunde, und die Leute jenes Dorfes errichteten einen Zaun um sie herum. Dort blieben sie bis ihre Knochen verwest waren. Einer der Israelitischen Propheten ging vorbei und war über die Anzahl der Knochen verwundert. Allah offenbarte zu ihm: „Willst du, daß ich sie wecke, sodaß du sie warnen kannst?“ Er sagte: „Ja, Herr“. Gott der mächtige offenbarte zu ihm: “Rufe sie”. Er sagte: “Ihr verwesten Knochen, steht auf mit der Hilfe Allahs, dem mächtigen. Sie stiegen alle auf, lebend, und schüttelnten die Erde von ihren Köpfen.

Dann gab es auch Ibrahim (Friede sei mit ihm), der geliebte Freund des Allmächtigen. Er schnitt Vögel in kleine Stücke und verteilte sie auf Bergspitzen. Er rief sie zu sich und sie kamen herbeigeflogen. Weiters gab es Musa, der mit siebzig Leuten zum Berg ging. Sie fragten ihn:“Hast du Gott gesehen und wenn ja, zeig uns wie du ihn gesehen hast.“ Er sagte zu ihnen: „Ich habe ihn nicht gesehen“. Sie sagten: „Wir werden nicht glauben, bis wir ihn klar sehen“

Dann schlug ein Blitz ein und verbrannte sie vollständig. Musa, der alleine weiterging, sagte:“Oh Herr, ich suchte siebzig Männer von den Israeliten aus und nahm sie mit mir mit, und nun kehre ich alleine zurück. Wie werden meine Leute mir glauben wenn ich ihnen davon erzähle? Hättest du es gewollt, dann hättest du sie früher vernichten können. Wirst du nun mich auch wie diese dummen vernichten? Daraufhin erweckte Gott sie wieder.

„Sie können nichts von dem Ablehnen was ich ihnen erzählt habe, da die Torah, Evangelien, Psalmen und der Furqan dies berichten. So wenn alle jene, welche die Toten erweckten und die Blinden und Leprakranken heilten als Herrn neben Gott akzeptiert werden sollen, dann nehmen sie diese als Herren. Was sagen sie, Christ?“ Der Katholikos sagte: „Was sie sagen ist beantwortbar. Es gibt keinen Gott außer Allah“.

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