Um die Ursachen des Terrors zu verstehen müssen Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit neu festgelegt werden

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2015 / 09 / 12

Sämtliche versuche die Ursachen des Terrors in unserer heutigen Zeit zu verstehen scheitern daran dass es Missverständnisse darüber gibt was Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit sind. Oft führen diese Missverständnisse dann entweder zu Verboten oder unwissenschaftlichen Attacken welche zu keinem zielführendem Ergebnis führen, und der Terror intensiviert sich dann noch mehr.

Einer der Gründe für den „islamischen“ Terror sind die verschiedenen Verbote welche dem Forschen in der islamischen Geschichte auferlegt sind. Diese werden sowohl von den Anhängern Abu Bakrs als auch den Vertretern des Political Correctness aufgestellt, und behindern daher die Forschung durch emotionale Erpressung. Würde man erkennen wie negativ das Erbe bestimmter „Gefährten des Propheten“ und ihre Vorbildwirkung auf die heutige Gesellschaft auswirken, dann wäre ein entscheidender Schritt getan um sich von schlechten Vorbildern und Anführern zu trennen was sich auch auf die Terrorbereitschaft auswirken wird.

Kritik an diesen Vorbildern wird so lange verübt bis die Todesdrohungen eintreffen, danach verstummt sie. Es gibt sogar solche die behaupten das die Redaktion von Charlie Hebdo selber schuld sei für was ihr widerfahren sei.

Dies gibt den Anhängern von gewalttätigen Glaubensrichtungen wie dem bakrischen Islam eine Lizenz noch mehr gewaltsames Verhalten an den Tag zu legen um ihren Irrglauben zu verteidigen. Und jeder der ihre Ansichten und ihren Irrglauben kritisiert wird durch die Normen des Political Correctness automatisch zum Angreifer und Anstifter.

Es hilft auch nichts die Religion zu modernisieren da die Anhänger diese Versuche immer als Verfälschungsversuche auffassen werden. Diese Modernisierungs Versuche kommen oft von außen, und auch wenn von Anhängern der Religion so werden diese oft von der Masse der Gläubigen als Söldner oder Verräter aufgefasst.

Das Verändern und Verbieten von Glaubensriten und Auffassungen führt nur dazu dass Muslime rebellieren und führt bis hin zum Eintritt in die IS Terrororganisation. Diese rebellierenden Muslime führen auch zu einer neuen Zunahme des Rechtextremismus, denn Verbote Muslime und ihre Glaubensgrundsätze zu kritisieren wenn dies gerechtfertigt ist weckt rechtsgerichtete Gefühle unter der alteingesessenen Bevölkerung.

Klar gibt es viele Gründe für den Terror wie die Kriege in den letzten Jahrzehnten, aber genauso auch politische und soziale Absichten der Übeltäter. Das Glaubensgrundsätze den Terror schlimmer werden lassen ist all bekannt, daher müßen diese genauer unter die Lupe, analysiert und darauf gehandelt werden. Wenn die sogenannten „Sunniten“ Vorbilder verherrlichen welche in ihren Gräueltaten einem Pol Pot nahekommen so ist es kein Wunder das es den „islamischen“ Terror gibt. Daher müssen diese Vorbilder wie Abu Bakr, Omar, Othman, Aischa und Hafsa zu Fall gebracht werden um weiterer religiös motovierter Gewalt entgegen zu treten.

Um dem Terror erfolgreich und langfristig zu bekämpfen müßen diese Vorbilder zu Fall gebracht werden. Dies hat nichts mit einem Mangel an Respekt für andere Religionen zu tun solange die Diskussionen gewaltfrei und wissenschaftlicher Natur sind. Eine Religion die es nur schafft sich durch Gewalt zu verteidigen hat ihre Existenzberechtigung verloren genauso wie extreme politische Auffassungen. Der Akt der „Wiederbetätigung“ soll nicht auf eine bestimmte ethnische Gruppe und Zeit konzentriert sein, sondern für alle gelten um mehr Frieden in der Welt zu erreichen. Anstatt nur zu verbieten muß Aufklärungsarbeit geleistet werden, auch wenn wissenschaftliche Forschung bei manchen das Gefühl erweckt sie müssen sich verletzt fühlen um weitere Kritik abzuwenden. Schließlich sind ein paar verletzte Gefühle eher zu verkraften als die Schmerzen und Todesängste der Terroropfer.

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